Satzung

§ 1 (Name, Sitz, Geschäftsjahr)

1) Der Name des Vereins lautet: Eisenbahnfreunde Murrtal e.V. (kurz: EfM)

2) Er hat seinen Sitz und seine Verwaltung in Erdmannhausen.

3) Er wird im Vereinsregister des Amtsgerichtes Marbach unter der

Register-Nr. 534 eingetragen.

4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 (Vereinszweck)

1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatkunde und der Kunst und Kultur. Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch Ausstellungen und Publikationen rund um den Bereich der Eisenbahn.

Ferner ist Ziel des Vereins,

2) die Bewusstmachung der Eisenbahngeschichte der Region Murr/ mittlerer Neckar und im Gesamten in der breiten Öffentlichkeit,

3) Sachzeugen und Dokumente der Verkehrsgeschichte zu erhalten und zu pflegen sowie ihre gemeinnützige Verwendung zu fördern,

4) die Anschaffung und die Unterhaltung eines für die Murrtalbahn bedeutenden Schienenfahrzeuges zu Museumszwecken,

5) ein der Öffentlichkeit zugängliches, dem Vereinszweck gewidmetes Museum einzurichten.

 

§ 3 (Gemeinnützigkeit)

1) Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß § 2 der Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2) Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3) Es darf niemand durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4) Bei Ausscheiden eines Mitgliedes aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte.

5) Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur im Rahmen des in § 3 (1) gegebenen Rahmens erfolgen.

 

§ 4 (Mitgliedschaft des Vereins)

Der Verein wird die Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Eisenbahn-Freunde e.V. beantragen.

 

§ 5 (Mitglieder des Vereins)

1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die sich bereit erklären, die Vereinszwecke und - ziele aktiv oder materiell zu unterstützen

2) Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes erworben. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes kann der Antragsteller Beschwerde einlegen, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

3) Die Beitrittserklärung ist bei Minderjährigen vom gesetzlichen Vertreter mit zu unterschreiben.

4) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit. Der Austritt eines Mitgliedes ist jederzeit möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden. Eine anteilige Ausbezahlung des Jahresmitgliedsbeitrages ist nicht möglich.

5) Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, das Ansehen des Vereins erheblich schädigt, die Voraussetzungen der Satzung nicht mehr erfüllt oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für 4 Monate im Rückstand bleibt. Der Ausschluss entbindet nicht von der Verpflichtung der Beitragszahlung für das laufende Geschäftsjahr sowie von der Zahlung noch ausstehender Mitgliedsbeiträge.

6) Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur auf den Ausschluss folgenden Mitgliederversammlung ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitgliedes.

 

§ 6 (Beitragszahlungen)

a) Die Mitglieder sind zur Zahlung eines jährlichen Beitrages nach der aktuellen Gebührenordnung des Vereins verpflichtet.

b) Die Beitragszahlung muss bis zum 31. März des Kalenderjahres erfolgt sein.

c) Tritt ein Mitglied ab dem 1.7. eines Jahres in den Verein ein ermäßigt sich der Mitgliedsbeitrag um die Hälfte des Regelsatzes.

 

§ 7 (Organe des Vereins)

Die Organe des Vereines sind

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand.

 

§ 8 (Mitgliederversammlung)

1) Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder an. Stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die mindestens sechs Monate im Verein Mitglied sind oder vor dem 1.7.2010 eingetreten sind. Voraussetzung für die Stimmabgabe ist die Vollendung des 16. Lebensjahres. Es ist nur persönliche Stimmabgabe möglich.

2) Die Mitgliederversammlung findet  mindestens einmal im Jahr statt. Sie wird vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einladungsfrist beträgt 2 Wochen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Einladung erfolgt per E-Mail, wenn nicht vorhanden per Post. Es gilt das Datum des Poststempels oder der Sendebestätigung. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

3) Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlungen müssen bis spätestens sieben Tage vor der Versammlung beim einladenden Vorstand eingehen. Später eingehende, sowie erst in der Versammlung vorgebrachte Anträge können nur dann auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn eine einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder dies wünschen.

4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert. Auf schriftliches Verlangen von mind. 25 % aller Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein.

5) Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Versammlungsleiter ist der Vorsitzende des Vorstandes, in Abwesenheit dessen Vertreter. Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

6) Zu Satzungsänderungen und zu Beschlüssen über die Auflösung des Vereins ist mindestens die Mehrheit der Stimmen erforderlich.

 

§ 9 (Aufgaben der Mitgliederversammlung)

1) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurde.

2) Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstandsvorsitzenden, seinen Stellvertreter, den Kassenwart und den Schriftführer. Es können nur die Personen gewählt werden, die sich vor der Wahl zur Ausübung des Amtes bereit erklären. Alle Ämter werden separat gewählt. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann. Die Wahl kann offen stattfinden. Bei Antrag von mindestens einen Stimmberechtigten ist die Wahl geheim mit Stimmzetteln durchzuführen. Eine Person kann nur ein Amt innehaben.

3) Für die Durchführung von Vorstandswahlen beruft die Mitgliederversammlung durch Beschluss einen Wahlleiter und einen Beisitzer. Dies können auch Personen sein, die nicht Mitglied des Vereines sind. Der Wahlleiter führt die Mitgliederversammlung während der ganzen Wahlzeit. Der Wahlleiter und der Beisitzer überwachen den satzungsgemäßen Verlauf der Wahlen, zählen die Stimmen aus und ermitteln das endgültige Wahlergebnis, das anschließend vom Wahlleiter öffentlich festgestellt wird.

4) Wahlanfechtungen sind schriftlich, unter Angabe der Gründe, innerhalb von zwei Wochen nach der Wahl beim Wahlleiter geltend zu machen. Der Wahlausschuss entscheidet innerhalb von vier Wochen über die eingegangenen Wahlanfechtungen. Die Entscheidung wird den Anfechtenden und dem Vorstand schriftlich mitgeteilt. Muss einer Wahlanfechtung stattgegeben werden und wird dadurch eine Neuwahl erforderlich, so hat der Wahlleiter innerhalb von vier Wochen gemäß § 8 (2) eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung führt der Wahlleiter durch bis das neue endgültige Wahlergebnis öffentlich festgestellt werden kann.

5) Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstandes abwählen. Hierzu benötigt sie in Abweichung von (2) die Mehrheit der Stimmen aller Vereinsmitglieder.

6) Die Mitgliederversammlung entscheidet über Anträge von Mitgliedern, die durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden sollen.

7) Die Mitgliederversammlung nimmt den jährlich vorzulegenden Geschäftsbericht des Vorstandes und den Prüfungsbericht des Rechungsprüfers entgegen und erteilt dem Vorstand Entlastung.

8) Die Mitgliederversammlung entscheidet über den vom Vorstand jährlich vorzulegenden Haushaltsplan des Vereines.

9) Die Mitgliederversammlung hat Satzungsänderungen und Vereinsauflösungen zu beschließen.

10) Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Kassenprüfer haben Zugang zu allen Buchungs- und Rechnungsunterlagen des Vereines.

11) Die Mitgliederversammlung entscheidet z.B. auch über

a) Gebührenbefreiungen;

b) Aufgaben des Vereins;

c) An- und Verkauf sowie Belastung von Grundbesitz;

d) Beteiligung an Gesellschaften;

e) Aufnahme von Darlehen ab 1 Euro;

f) Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich;

g) Mitgliedsbeiträge;

h) Satzungsänderungen;

i) Auflösung des Vereins;

j) über Ausgaben über 500 Euro.

12) Sie kann über weitere Angelegenheiten beschließen, die ihr vom Vorstand oder aus der Mitgliederschaft vorgelegt werden.

 

§ 10 (Vorstand)

1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Kassenwart und dem Schriftführer. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.

2) Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt.

3) Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.

4) Der Vorstand trifft auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes nach Absprache mit den anderen Vorstandsmitgliedern zusammen. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von zwei Mitgliedern beschlussfähig. Er fasst Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

5) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom Vorsitzenden und dem Stellvertreter vertreten, wobei jeder für sich allein vertretungsberechtigt ist.

6) Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, berufen die anderen Vorstandsmitglieder mittels Beschluss ein Vereinsmitglied vorläufig in den Vorstand. Bei einer umgehend einzuberufenden Mitgliederversammlung ist eine Ersatzwahl für den freien Vorstandsposten vorzunehmen. Dieser bleibt bis zur nächsten turnusmäßigen Wahl im Amt.

7) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

8) Die Vorstandsmitglieder verrichten ihre Tätigkeit ehrenamtlich.

 

§ 11 (Protokolle)

Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen werden schriftlich vom Schriftführer protokolliert und stehen den Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung. Das Protokoll ist vom Schriftführer und vom Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.

 

§ 12 (Vereinsfinanzierung)

1) Die erforderlichen Geld- und Sachmittel des Vereins werden beschafft durch:

a) Entgelte für seine Tätigkeit im Bereich des Vereinszweckes
b) Zuschüsse des Landes, der Kommunen und anderer öffentlicher Stellen;
c) Mitgliedsbeiträge
d) Spenden

2) Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Zwecke der Heimatkunde und der Kunst und Kultur.

4) Geschäftshandlungen im Namen und auf Rechnung des Vereines darf nur ein Vorstandsmitglied oder eine durch ihn autorisierte Person vornehmen. Bei Beträgen über 50 Euro wird eine Zustimmung des gesamten Vorstandes notwendig.

 

§ 13 (Inkrafttreten)

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Erdmannhausen, den 23.03.2014

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